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Warum nicht mehr Königsplatz?

Ein Wechsel der Location war erforderlich, weil die anfallenden hohen Kosten am Königsplatz unseren Budgetrahmen gesprengt haben. Dies hätte sich in der Folgezeit immer deutlicher auf die Ticketpreise und somit auf den Geldbeutel der Besucherinnen und Besucher ausgewirkt. Das wäre nicht mehr im Einklang mit unserer Idee einer jugendgerechten Veranstaltung, denn seit jeher zeichnet sich das OBEN OHNE Open Air auch durch taschengeldfreundliche Preise aus.

Das Open Air wird in diesem Jahr also erstmals auf dem"Platz bei der Alten Messe" am Bavariapark (direkt an der U-Bahn Haltestelle Schwanthalerhöhe) stattfinden. Mit dem Umzug weg vom Königsplatz nutzen wir die Chance, das Festival konzeptionell wieder in die kultige, "gemütliche" Richtung zu manövrieren. Mit einem hochkarätigen LineUp, fern vom Mainstream, wird das Festival auch in Zukunft ein einmaliges Erlebnis sein.

Warum macht der KJR "in Musik"?

Musik ist schon immer eine Ausdrucksform von Jugendbewegung gewesen. Jugendarbeit will Jugendliche unterstützen, "ihre" Musik zu hören und auch selbst zu machen.
Es ist notwendig, adäquat auf diese Strömung einzugehen, den Jugendlichen Unterstützung und Hilfestellungen anzubieten: Übungsräume, ansprechende Veranstaltungsräume, technisches Know-How für Videoclips, Mischen von eigener Musik und Veranstaltungen, die - wie das OBEN OHNE - ein Ort der Begegnung sind.
Außerdem bietet das OBEN OHNE auch für Newcomer-Bands eine Plattform, auf der sie sich einem interessierten Publikum präsentieren können.
Heute beim OBEN OHNE - morgen bei "Rock im Park"!

1998 ging das OBEN OHNE an den Start, damals noch unter dem Namen "Open Fun". Anmoderiert von Erkan und Stefan standen H-Blockx, Apocalyptica und Fun'da'mental auf der Bühne und heizten 5000 Besuchern richtig ein. Der erste Versuch wurde ein voller Erfolg.
In den Jahren 2000 und 2001 konnten mit einem hervorragenden Line-Up - einmal aus der HipHop-Szene, einmal aus dem Rock-Pop-Bereich, wieder Tausende von Jugendliche und junge Erwachsene auf den Platz gelockt werden. Eine Graffiti-Area mit internationalen Writern und eine Breakdance-Nebenbühne ergänzten jeweils das Programm.
2002 stand dann das gesprochene Wort im Mittelpunkt: HipHop aus Bayern und dem hohen Norden, das Ganze vermischt mit jamaikanischem Reggae. Als Highlight standen Blumentopf, Fettes Brot und Gentleman auf dem Programm und begeisterten sämtliche Zuschauer.
Ein rundes Billing für die HipHop- und Reggae-Fans und ein attraktives Rahmenprogramm bot das OBEN OHNE 2003, mit einem Musikprogramm, das mit den Gewinnern des Bandwettbewerbes "Runnig for the Best" des KJR München-Land startete und dessen Stars Patrice und ASD waren. Das begeisterte Publikum feierte auch die Hamburger Jungs vom Fall Böse, die sich erstmals in den Süden der Republik gewagt hatten.
Im Jahr 2004 fand das OBEN OHNE erstmalig an zwei Tagen statt. Ein rundes Billing, das am Samstag die HipHop-, Funk-, Reggae- und Ska-Fans ansprach und am Sonntag die Rock- und Crossover-Fans.
Auch 2005 fand das OBEN OHNE wieder an zwei Tagen statt. Headliner am Samstag waren Die Fantastischen Vier, am Sonntag Wir sind Helden. Neu war die Nebenbühne, die vom Kreisjugendring München-Land organisiert wurde. Dort konnten sich in den Umbaupausen Nachwuchsbands aus München und Umgebung dem Publikum präsentieren.
2006 konnte der Kreisjugendring renommierte Bands wie Juli und Silbermond als Headliner präsentieren. Aber nicht nur Fans deutschsprachiger Pop- und Rockmusik kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Bands wie Blumentopf, Les Babacools und The Capones erweiterten das musikalische Spektrum mit einer gehörigen Portion HipHop, Reggae und Funk. Erneut bot sich für Nachwuchsbands die Möglichkeit, ihre Musik einem großen Publikum vorzustellen. Das OBEN OHNE fand dabei zum dritten Mal in Folge an zwei Tagen statt.

 


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